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Lindner :

Umsatz wuchs auf 79 Millionen Euro

2018 insgesamt 1.200 Traktoren und Transporter im österreichischem Kundl gefertigt

Lindner: Umsatz wuchs auf 79 Millionen Euro

Aktuell werden neun Lintracs pro Woche gefertigt.

Im Geschäftsjahr 2018/2019 (Stichtag 31. März) steigerte der Kundler Landmaschinenspezialist den Umsatz um fast vier Prozent auf 79 Millionen Euro. „Maßgeblichen Anteil hatten unsere stufenlosen Fahrzeuge wie der Lintrac 110, den wir seit Sommer 2018 in Serie produzieren“, sagt Marketing- und Exportleiter David Lindner. „Die Nachfrage ist weiterhin sehr gut, wir fertigen aktuell neun Lintracs pro Woche.“ Insgesamt gehe der Trend zu vielseitigeren und stärkeren Maschinen mit mehr Ausrüstung. Den verstärkten Wunsch nach mehr Einsatzwissen trägt Lindner mit dem TracLink-System Rechnung.

Traktorenmarkt und Export im Aufwind

In den ersten fünf Monaten ist der österreichische Standardtraktorenmarkt um 26 Prozent gewachsen – Lindner konnte sogar um 41 Prozent zulegen. In Tirol und Salzburg ist Lindner Marktführer, in Kärnten und der Steiermark unter den Top-3. Hermann Lindner: „Wir kommen derzeit auf einen Marktanteil von fast elf Prozent. Mit Blick auf das Gesamtjahr sind 13 Prozent Marktanteil unser Ziel.“

Die Exportquote von Lindner liegt bei 55 Prozent. „Unsere wichtigsten Auslandsmärkte sind Deutschland, Frankreich, die Schweiz und Slowenien“, erklärt Lindner. Im Vorjahr hat Lindner den neuen Frankreich-Standort in Blotzheim offiziell eröffnet.

2018 wurden in Kundl insgesamt 1.200 Traktoren und Transporter der Marken Geotrac, Lintrac und Unitrac hergestellt. Die Traktoren und Transporter kommen in der Berg- und Grünlandwirtschaft, der Kulturlandwirtschaft und im Kommunalbereich zum Einsatz. Lindner beschäftigt 232 Mitarbeiter.


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