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Deutz AG :

Jahresprognose kassiert

Gusslieferant meldete Insolvenz an

Der Motorenhersteller Deutz hat wegen der Insolvenz eines wichtigen Zulieferers sein Gewinnziel für 2019 gekappt. Wegen der zu erwartenden finanziellen Belastungen werde die am bereinigten Gewinn vor Zinsen und Steuern (bereinigtes Ebit) gemessene Marge in diesem Jahr statt mindestens fünf Prozent voraussichtlich nur vier bis fünf Prozent erreichen, teilte das Unternehmen am Freitag in Köln mit.

Das Deutz-Management geht allerdings davon aus, dass der Zulieferer seine Lieferungen trotz seiner Insolvenz aufrechterhalten kann. Daher bekräftigte Deutz auch den Plan, in diesem Jahr einen Umsatz von mehr als 1,8 Milliarden Euro zu erreichen.

Unterdessen läuft die Produktion bei dem betroffenen Zulieferer, den Gusswerken Saarbrücken, die zusammen mit den Gusswerken Leipzig die Avir Guss bilden, weiter.

Der Investor One Square Advisors hat die Gusswerke Saarbrücken und Leipzig Ende 2018 übernommen. Das Vorgänger-Unternehmen Neue Halberg Guss war nach langwierigen Streitigkeiten zwischen dem früheren Eigentümer Prevent und Kunden in die Krise geraten.


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