Magazin Landtechnik

Krampe :

Mehr Effizienz beim Rübentransport

Rübenanbauer von Südzucker haben gute Erfahrung mit dem neuen Schubboden-Kippsattel SKS 30/1050 von Krampe gemacht.

Krampe: Mehr Effizienz beim Rübentransport

Rüben wurden zum Werk gebracht und Carbokalk oder Rübenrestprodukte auf der Rücktour mitgenommen.

Zurzeit sind in ganz Deutschland Vorführer des neuen Krampe Schubboden-Kippsattels SKS 30/1050 unterwegs. Als erstes war das gebrauchsmustergeschützte Fahrzeugkonzept bei Südzucker im Test. Die Hauptaktionäre der Unternehmensgruppe sind Rübenbauern der Süddeutschen Zuckerrübenverwertungs-Genossenschaft eG. Bei der LMZ Zeil West, einer Genossenschaft, die Zuckerrübern ihrer Mitglieder ins Südzucker Werk Ochsenfurt transportiert und bei der Spedition Helmut Streng in Bayern wurde das Krampe Fahrzeug ausgiebig eingesetzt.

Unterschiedliche Güter wurden be- und entladen:

  • Rüben als abkippbares Schüttgut,
  • leichte Rübenmelasseschnitzel, die sowohl gekippt als auch horizontal in Hallen entladen wurden,
  • Rübenpressschnitzel, klebrig und anhaftend, daher mit dem Schubboden entladen,
  • Carbokalk mit einer hohen Dichte, der auf landwirtschaftlichen Flächen mit dem Schubboden abgeladen wurde.

Bei dieser Vielfalt an Ladegütern punktete der SKS 30/1050 vor allem mit seiner Flexibilität. Durch die mögliche Kombinationsnutzung von Kipper und Schubboden gab es im Einsatz keine Leerfahrten. Rüben wurden zum Werk gebracht und Carbokalk oder Futtermittel auf der Rücktour mitgenommen. Das sparte Zeit und Kraftstoff.

Beim Abladen konnte der SKS mittels variablem Mix aus Schubboden und Kipper die Ladung mit dem Schubboden vorab ein Stück nach hinten bewegen und anschließend den Kippvorgang einleiten. Durch das „Losbrechen" der Ladung rutschte diese beim Kippen wesentlich leichter ab. Der Schwerpunkt beim Kippvorgang wurde gesenkt und damit eine große Standsicherheit bei hoher Entladegeschwindigkeit erzielt.

Da Schubböden mit manuellen Portaltüren in den Entladeanlagen nicht geöffnet werden können, dürfen sie oft keine Rüben anliefern. Anders beim SKS: Bei der hydraulisch öffnenden Heckklappe muss der Fahrer nicht mehr absteigen, sondern kann diese vom Fahrerhaus aus öffnen.

„Sein gutes Entladeverhalten, die Stabilität und die Wirtschaftlichkeit haben uns überzeugt“, fasst Manfred Greubel, Vorstandsvorsitzender LMZ Zeil West zusammen.


Diesen Artikel bewerten

Diskutieren Sie mit

blog comments powered by Disqus